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Veröffentlicht am 09.04.2017 von Stefanie Loske

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Rainhard Fendrich

Während seiner Schulzeit hat Fendrich seine Schulkollegen immer bewundert, die schon so früh wussten, was sie einmal werden wollten. Er wollte es auch gerne wissen, doch wollte er in seinem Leben so viele Dinge machen. Doch irgendwann wusste auch er, was das Wichtigste in seinem Leben war, wofür er alles andere über Bord werfen würde: Die Musik.

Erste Bühnenerfahrung als Theaterschauspieler

1955 wird er in Wien geboren und macht seine ersten Bühnenerfahrungen nicht als Sänger, sondern als Theaterschauspieler. Er spielt 1980 größere Rollen am Wiener Theater und wird später am Hans Gratzer Schauspielhaus verpflichtet. Dort spielt er in Hamlet mit und bei einem Konzert mit Dieter Frank im Theater in Wien. Er unterschreibt im selben Jahr noch einen Plattenvertrag und veröffentlicht sein Debütalbum „Ich wollte nie einer von denen sein“. In darauffolgenden Jahr schafft er mit der Single „Strade del sole“ einen Sommerhit und dadurch auch den Durchbruch. Fast 100.000 Mal verkauft sich die Single in Österreich.
26 Platten veröffentlicht der Austropop-Star innerhalb des nächsten Vierteljahrhunderts. Darunter zu finden sind Songs wie „Macho Machso“ oder „Razzia“. Er holt ganze sechszehn Mal Platin und vier Mal Gold.

Auch als Schauspieler kann er sich sehen lassen. Ob im Theater oder in Fernsehproduktionen zeigt er seine Leidenschaft für die Schauspielerei und wird sogar mit einer „Romy“ ausgezeichnet. 200 Mal trat er in dem Theaterstück „Jesus Christ Superstar“ auf, moderierte die Sendungen Herzblatt, Alles ist möglich oder Die Zehn-Millionen-Show.

Nicht nur Solo unterwegs

Musikalisch ist er auch nicht nur Solo unterwegs, spielt zusammen mit Georg Danzer und Wolfgang Ambros in der Band Austria 3, zu deren Konzerten Ende der 90er Jahre mehr als 100.000 Fans kamen. Viermal konnten sie die Wiener Konzerthalle komplett füllen.
Doch er macht auch negative Schlagzeilen wie 2006 durch den Konsum von Kokain. Bei ihm wird ein Tütchen mit dem weißen Pulver sichergestellt und nachdem er den Konsum zugibt, muss er eine Geldstrafe zahlen. Auf Mallorca macht er daraufhin eine Entziehungskur.
Doch der Erfolg bleibt auch trotzt Negativschlagzeilen bestehen. Nur zwei seiner zehn Studioalben können Platz eins der österreichischen Charts nicht erreichen – eine beeindruckende Bilanz. Das Album „Besser Wird´s Nicht“ erklimmt 2013 ebenfalls Platz eins und 2015 gibt es auf „Auf Den Zweiten Blick“ unbekanntere Songs noch einmal neu zu hören.

photocredit: By Tsui (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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