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Veröffentlicht am 18.10.2016 von Stefanie Loske

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The Madcaps

Vor 50 Jahren gründeten ein paar junge Burschen aus Strasshof eine Band, die den Nerv der Zeit traf: The Madcaps.

Begründer des Austropop

Wer denkt Marianne Mendt begründete mit „Wia a Glockn´n“ den Austropop, der liegt falsch. Bereits wenige Tage zuvor spielte im Austrophon Studio eine Strasshofer Band die B-Seite ihrer ersten Single ein. Mit „I man i tram“ landeten sie innerhalb von drei Wochen auf Platz 3 der Charts.

Im Jahr 1965 gründeten Hans-Ferdinand Kloiber und Karl-Heinz Fellnhofer die Musikgruppe Madcaps. Die Insgesamt sechs Bandmitglieder waren zwischen 16 und 19 Jahren alt und trafen sich jeden Abend nach der Arbeit zum Proben, um an den Wochenenden beim Fünf-Uhr-Tee aufzutreten.

Damals war es das Nonplusultra englische Titel zu spielen und so taten es die Madcaps ebenfalls bei ihren ersten Stücken. Als ihr Produzent die Nummern durchweg ablehnte, sagte eines der Bandmitglieder: „Wir spiel´n unsere Musk weiter! Und wem´s net gfoit, der soll sich hau´n über die Häuser!“ So waren der erste Dialekttitel und der Austropop geboren.

Georg Danzer

Nachdem die Band erste Erfolge verzeichnen konnte, kam Georg Danzer zur Band und schrieb für sie einige Hits und spielte die Titel. Anfang der 70er-Jahre änderte sich die Besetzung der Band und neue Musiker folgten auf ehemalige Bandmitglieder. Georg Danzer war nachdem er die Band verließ Solo noch sehr erfolgreich aktiv.

Bevor die Band sich Mitte der 70er-Jahre auflöste, trat sie bei Peter Rapp in Spotlight auf, feierte einige musikalische Erfolge und hatte in der Disco „Kluppensackl“ in Strasshof ihre Stammbühne gefunden.

Comeback

Doch auch nach der Trennung sind die Musiker ihrer Leidenschaft zur Musik treu geblieben. Dabei wechselten sie in die verschiedensten Genres von Jazz über Rock, Blues und Schlager bis hin zu Folk, bis sie später wieder zueinander fanden und 1987 die LP „Nachtfalter“ veröffentlichten. 2014 brachten sie eine Weihnachts-CD heraus und präsentieren noch dieses Jahr am 20. November das Album „789-0“ mit Songs aus drei Jahrzehnten.

photocredit: http://www.thebeatjuice.com/wp-content/uploads/2015/08/11377095_1571145283147429_5530136420905315320_n.jpg

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One Response to The Madcaps

  1. Hans Kloiber says:

    Hi Stefanie!
    Dein Artikel ist super ok! Wenn es möglich ist, könntest Du an der Oberseite ein Bild der echten Madcaps posten. Du findest dazu tolle Fotos bei den NÖN.
    http://www.noen.at/fotos-events/fotos/noe/Da-capo-im-Kluppnsackl;cme125739,2358640
    Liebe klangvolle Grüße aus Strasshof
    Hans Kloiber
    Danke

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